Vibrafon, Kontrabass, Gitarre

Bernd Nawothnig, Martin Tschoepe, Andreas Jaeger

Die Musik von Trio4.0 ist im Jazz verwurzelt, geht aber weit über das Gewohnte hinaus. Sie legt sich nicht auf eine Stilistik fest, sondern ist das Ergebnis eines sensiblen Zusammenspiels dreier Musiker, die zum einen das Handwerk ihres Instrumentes beherrschen, zum anderen losgelöst von stilistischen Grenzen miteinander in Aktion treten.

Miteinander spielen, sich Melodien zuwerfen und Klangflächen aufbauen.

Die Instrumente bieten diese Vielseitigkeit an und in leichter und virtuoser Art spielen die Musiker mit diesen Möglichkeiten. Die Gitarre nimmt jazzige Elemente ebenso auf wie Anleihen aus der Rockmusik. Der Bass klingt jazzig, aber durch den Einsatz des Bogens wird die gesamte musikalische Bandbreite ausgeschöpft, sowohl als Begleitinstrument als auch solistisch. Das Vibraphon legt weite Flächen, pulsende Grooves und klare Akzente. Der Klang und der Ausdruck stehen dabei immer im Vordergrund. Es werden mit der Musik Geschichten erzählt, Bilder gemalt, Gefühle zum Leben erweckt.

Alle Kompositionen sind von Martin Tschoepe, Bernd Nawothnig und Andreas Jaeger. Sie sind stets darauf bedacht, Neues und Interessantes zu erschaffen und den Musikern einen Raum für spontane Interaktion zu geben. Die Kompositionen sind dabei lediglich ein Rahmen, der inspiriert und immer wieder neu gefüllt wird. Dabei beschränkt sich die Improvisation nicht nur auf althergebrachte Formen, wie sie zum Beispiel aus dem Jazz bekannt sind, sondern neue Formen des Zusammenspiels werden geschaffen.



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Trio4.0

  1. Pause mit Paul #1
  2. Trautes Heim
  3. Küchenschlacht
  4. Pause mit Paul #2
  5. Frau B. träumt
  6. Bettgeflüster
  7. Wochenende mit Herrn B.
  8. Karrierewettlauf
  9. Pause mit Paul #3
  10. Traum unter Eis
  11. Frau B. träumt weiter
  12. Regentag
  13. Die Gören
  14. Pause mit Paul #4

59 min



Trio4.0 Stimmen:

......von sphärischen Klangflächen wechselten die Musiker zu Melodien, von Kontrapunktik zum Groove. Mal erklang ein Stück, das wie ein WesternSong angaloppiert kam, mal eines, in dem im schnellen Tempo ein markantes Motiv als Kanon durchgeführt wurde. Gekrönt wurde die jazzige Kammermusik durch solistische Glanzlichter. So gab es Virtuoses am Vibrafon und äußerst klar phrasierte Gitarrensoli, in denen jeder Ton an der genau richtigen Stelle saß. Das kleine, aber feine Publikum aus 25 Jazzkennern spendete den Musikern den gebührenden Beifall. Die schlugen in der Zugabe dann noch bluesige Töne an. Ein gelungener Ausklang.

Das Trio präsentierte lauter Eigenkompositionen und sorgte mit souveränem Zusammenspiel und überaus angenehmem Klang für einen Konzertabend, der wie aus einem Guss wirkte und doch unterschiedliche musikalische Erzählweisen zu bieten hatte.

Kassel, Shelter Sounds